Erstellt am 08. August 2012, 00:00

Das war wohl gar nichts. Die Aussagen der Ritzinger Spieler und Verantwortlichen nach der 7:0-Abfuhr in Wien gegen die Rapid Amateure waren eindeutig. Tenor: „Die waren einfach zu stark für uns“, oder „Wir hatten dort keine Chance“.

Soweit alles in Ordnung.

Eine Aussage von Trainer Julius Simon macht aber doch nachdenklich. Er nahm nämlich die routinierten Spieler in die Pflicht, die keine Verantwortung übernommen hätten und sich auch nicht gegen die immer höher werdende Niederlage gestemmt hätten. Einer dieser routinierten Spieler ist sein Co-Trainer Marek Kausich. Da stellt sich auf der einen Seite die Frage, ob die Mannschaft richtig zusammengestellt ist und auf der anderen Seite, ob ein spielender Co-Trainer in der Regionalliga Sinn macht. Ein weiterer routinierter Spieler, nämlich Goalie Hannes Weninger, seines Zeichens einer der besten Keeper der Regionalliga, spielte erst gar nicht.

Nach einer gespielten Runde soll man auf keinen Fall schon alles infrage stellen. Immerhin standen nicht weniger als neun Neuzugänge in der Startformation, die Mannschaft muss sich wohl erst finden, damit man beurteilen kann, wo es diese Saison hingeht. Eins scheint aber fix: Es wird verdammt schwer.

KOMMENTAR

 

 

MICHAEL HEGER

über den Fehlstart des SC Ritzing in die Saison.

ta.zvb@regeh.m