Erstellt am 21. März 2012, 00:00

Die doppelte Ersparnis. MICHAELA GRABNER über die Vermeidung von Lebensmitteln im Abfall.

 |  NOEN
x  |  NOEN

Es kauft bestimmt niemand Lebensmittel im Supermarkt ein, um sie dann ungeöffnet in die Mülltonne zu werfen. Dennoch ist es genau das, was Tag für Tag im Burgenland passiert. Lebensmittel im Wert von 12 Millionen Euro landen pro Jahr in den Restmülltonnen der burgenländischen Haushalte.

Großpackungen verleiten dazu, schon beim Einkauf mehr mitzunehmen, als man eigentlich braucht. Und dabei ist es schon von Haus aus nicht immer einfach, die Verköstigung einer Familie zu planen. Je größer die Kinder, umso ungewisser, ob sie auch zum Abendessen nach Hause kommen oder doch mit Freunden Pizza essen gehen. Entscheiden sie sich aber doch fürs Heimkommen, dann dürfen Kühlschrank und Teller nicht leer bleiben. Doch obwohl oder gerade weil die Planung nicht immer einfach ist, ist die Intitaive des Burgenländischen Müllverbandes für die Vermeidung von Lebensmitteln im Abfall zu begrüßen. Wenn man sich der „Regeln“ für ein nachhaltiges und umweltbewusstes Einkaufen (wieder mehr) bewusst ist, kann man nicht nur Müll, sondern auch sich selbst einiges sparen.

m.grabner@bvz.at