Erstellt am 04. November 2010, 09:35

Die S31 ist tot, es lebe die Straße. MICHAELA TANZLER über das Aus der S31 und die Geburt einer neuen Straße.

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Nun erleben die Mittelburgenländer die Verlängerung der S31 doch nicht mehr. Das Projekt S31 Süd ist gestorben. Was nicht bedeutet, dass es keine Straße für die Entlastung der Ortschaften von Oberpullendorf bis zur ungarischen Grenze geben soll.

Eine Landesstraße soll anstelle der S31 treten - und das laut Land im gleichen Zeitrahmen, in dem auch die S31 hätte realisiert werden sollen. Die Gegner der S31, die eine hochrangige Straße aus Sorge um Tranistverkehr abgelehnt haben, bekommen damit die von ihnen gewünschten kleinräumigen Umfahrungen. Die S31-Befürworter bekommen eine Straße, die - zumindest in Kombination mit begleitenden Lkw-Fahrverboten in den Orten - den Schwerverkehr aus diesen hinausbringt. Entscheidend für die Betroffenen wird sein, dass dies rasch passiert. Und vor allem der Bevölkerung am Ende der Strecke in der Großgemeinde Mannersdorf wird wichtig sein, dass die Straße in einem Zug bis zur Grenze gebaut wird, wie in der Vergangenheit mehrfach gefordert wurde. Ob diese Straße dann S31 oder B61- A oder anders heißen mag, wird den Betroffenen wahrscheinlich egal sein. Hauptsache ist sie bringt die erhoffte Entlastung.

m.tanzler@bvz.at