Erstellt am 10. Dezember 2013, 23:59

von Otto Gansrigler

Ein Turnier Marke „sehenswert“. Otto Gansrigler über die hohe Qualität beim Raika-Cup 2013.

Schon im Vorfeld des Raika-Cups wurde propagiert, dass das Turnier – zumal sich mit der Akademie U18, Neuberg, Oberpullendorf und Steinberg das halbe Teilnehmerfeld des BFVMasters 2013 die Klinke gab – so hochkarätig wie noch nie besetzt sei.

Fazit: Der Raika-Cup hielt, was er versprach. Während im Süden teils Mannschaften für die Hallenturniere angeworben werden mussten, war der Cup 2013 vor allem aufgrund seiner Besetzung aus sportlicher Sicht einer der Besten der Geschichte – zumal die Mannschaften immer „output-orientierter“ spielen, was wohl den größten Unterschied zu vergangenen Jahren darstellte.

Praktisch jeder Teilnehmer wollte etwas „erben“. Nachteil: Teilweise waren die Spiele von der Härte her an der Grenze – wenn sich etwa Teams in den Duellen mit den „Großen“ – wie Neuberg und Ritzing – profilieren konnten.

Einerseits entstand dadurch ein sehr rassiges, temporeiches und abwechslungsreiches Hallenspiel, andererseits waren auch die tatsächlichen Siege der „Kleinen“ gegen die „Großen“ schön, da dadurch den weiteren unterklassigen Klubs auch für künftige Turniere der Anreiz geboten wurde, Ähnliches zu schaffen. Nicht zu vergessen: Die „Kleinen“ aus dem Bezirk – wie Steinberg und Unterpullendorf – spülten noch dazu die meisten und frenetischsten Schlachtenbummler in die Kurz-Halle.