Erstellt am 10. Dezember 2015, 11:44

von Jochen Schütz

Eine Auslosung mit Hoffnung. Jochen Schütz über die Herausforderung für Michi Rasztovits bei der Dart-WM.

Dart ist in Österreich längst keine Randsportart mehr und gewinnt immer mehr an Popularität. Natürlich tragen die Erfolge, vor allem jene der letzten Monate von Aushängeschild Mensur Suljovic, einen großen Teil dazu bei. Auch im Bezirk Oberpullendorf boomt das Spiel mit den kleinen Pfeilen – rund 15 Mannschaften nehmen am Meisterschaftsbetrieb teil.

Außerdem gehören Christian Kallinger und Michael Rasztovits zu den Aushängeschildern des österreichischen Dartsports. Rasztovits erfüllte sich heuer seinen Traum und qualifizierte sich zum ersten Mal für die Weltmeisterschaft in England. In der Vorrunde, genannt Preliminary-Round, trifft er am 20. Dezember auf den Ungarn Rob Szabo. Dabei darf der Oberpullendorfer das Feeling auf der großen „Dart-Bühne“ genießen.

Setzt sich Rasztovits durch, trifft er in der ersten Runde auf die Nummer 22 der Weltrangliste, Camie Caven, dort könnte er bei einem optimalen Verlauf auch überraschen. Warum denn nicht? Gerade bei solchen Großereignissen wachsen Außenseiter gerne mal über sich hinaus. Die Atmosphäre kann beflügeln – und das Potenzial hat Rasztovits. Also: Daumendrücken! Mit etwas Glück öffnet sich dann für den nächsten Österreicher neben Mensur Suljovic und Rowby-John Rodriguez eine Tür zur Weltspitze.