Erstellt am 18. November 2015, 10:08

von Dietmar Heger

Eine mutige Entscheidung. Didi Heger über den Trainerwechsel beim FC Deutschkreutz.

Schon eine Woche nach dem Ende der Herbstmeisterschaft wurden beim FC Deutschkreutz Nägel mit Köpfen gemacht. Nachdem man sich mit dem Schlusspfiff des letzten Spiels gegen Wallern von drei Spielern getrennt hatte, musste am vergangenen Freitag auch Trainer Norbert Barisits gehen.

Für den Coach war lediglich der Zeitpunkt der Trennung überraschend, die Tatsache, dass es passierte, konnte der Routinier nachvollziehen. Genau genommen ist es auch gar keine Überraschung mehr.

Denn die zweite Trainer-Ära von Barisits lief nie so an, wie es sich der Ex-Bundesliga-Trainer vorstellte. Schon im Sommer bekam er nicht jene Spieler zur Verfügung gestellt, die er sich für eine erfolgreiche Saison in der BVZ Burgenlandliga vorgestellt hatte. Obmann Christian Reumann stellte den wirtschaftlichen Aspekt über den sportlichen Erfolg.

Dieser Weg wird mit der Trennung von Barisits noch konsequenter weitergegangen. Natürlich ist es mutig, in dieser Phase – Deutschkreutz überwintert auf einem Abstiegsplatz – auf die Erfahrung und die Kontakte eines Norbert Barisits zu verzichten. Es spricht aber durchaus für den Weitblick des Vereinsbosses, die BVZ Burgenlandliga nicht auf „Teufel komm raus“ halten zu wollen. Schaffen können es die Deutschkreutzer aber allemal noch.