Erstellt am 27. April 2016, 10:18

von Michaela Grabner

Einfach besser für die Patienten. Michaela Grabner über ein Pilot-Projekt am Krankenhaus.

Das Krankenhaus Oberpullendorf ist eines von drei burgenländischen Spitälern, wo derzeit das Pilot-Projekt „Präoperative Diagnostik“ läuft.
Hinter den für Laien wahrscheinlich eher sperrigen Titel, verbirgt sich ein einfacher, aber guter Gedanke. Alle Untersuchungen, die vor einer Operation notwendig sind, werden nun im Krankenhaus selbst durchgeführt.

Patienten ersparen sich damit den Weg zum Hausarzt und einem oder manchmal auch mehreren Fachärzten, was für berufstätige Menschen aus Termingründen ebenso organisatorische Herausforderungen mit sich bringen kann wie für nicht so mobile Bevölkerungsschichten. Außerdem haben Patienten auf diese Weise die Gewissheit, dass die von ihnen abverlangten Befunde auch dem entsprechen, was sich der behandelnde Arzt im Krankenhaus erwartet.

Selbst im sonst so kostenintensiven Gesundheitssystem müssen es also nicht immer Investitionen in Millionenhöhe sein, um wesentliche Qualitätsverbesserungen für die Patienten zu erzielen zu können. Machmal sind ganz einfachere Dinge ein noch wirksameres Rezept für die Patienten.