Erstellt am 01. Oktober 2014, 07:04

von Michaela Grabner

Einfach (und) beeindruckend. Michaela Grabner über die persönlichen Erfolge des Projekts „Nachbarschaftshilfe plus“.

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Hilfe auf Tastendruck – via Telefonanruf – erhält man von „Nachbarschaftshilfe plus“. Mitte März wurde das Projekt als eine Form organisierter Nachbarschaftshilfe in sechs Gemeinden des Bezirks gestartet. Eine von je zwei Gemeinden geteilte Teilzeitkraft organisiert für die nachgefragten Dienstleistungen wie Bringdienste zum Arzt, Spaziergehdienste, etc. die Freiwilligen.

Und die erste Bilanz aller Verantwortlichen fällt durchwegs positiv aus. In Zahlen liegen knapp über 1.000 Einsätze auf dem Tisch. Rechnet man diese auf die sechs Gemeinden auf, so sind dies in etwa dreißig Einsätze pro Monat und Gemeinde, also rund ein Einsatz pro Tag.

Dies nimmt sich auf den ersten Blick um einiges weniger beeindruckend aus als die Zahl 1.000. Für die führerscheinlose Pensionistin, die zur Apotheke nach Oberpullendorf musste, deren Kinder aber weit weg leben oder den nicht mehr so mobilen Herren, der nun wieder die Sonntagsmesse besuchen kann, war es aber sicherlich mehr als beeindruckend, dass sie die benötigte Hilfe nichts als einen Telefonanruf gekostet hat.