Erstellt am 29. Juni 2011, 00:00

Einige haben Augen gemacht. Vor dem Saisonstart wurde der SC Oberpullendorf von vielen Seiten belächelt. Mit Didi Heger saß ein knapp 30-Jähriger am Cheftrainerposten. Die Mannschaft wurde verjüngt. Für viele stand fest, dass Oberpullendorf gleich vom Start der Meisterschaft

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Vor dem Saisonstart wurde der SC Oberpullendorf von vielen Seiten belächelt. Mit Didi Heger saß ein knapp 30-Jähriger am Cheftrainerposten. Die Mannschaft wurde verjüngt. Für viele stand fest, dass Oberpullendorf gleich vom Start der Meisterschaftweg unter dem ominösen Abstiegsstrich zu finden sein wird. Am Ende sah die Sache aber ganz anders aus. Oberpullendorf wusste mit einem gut funktionierenden Kollektiv zu agieren. Die Mischung, die Didi Heger aus einigen wenigen Spielern mit Landesliga-Erfahrung und vielen jungen Eigenbauspielern zusammenbraute, passte – der Beleg dafür ist die annähernd reibungslose Saison in der höchsten burgenländischen Liga. Die Heger-Elf lief zu keiner Phase der Meisterschaft wirklich Gefahr, Abstiegsprobleme zu bekommen und krönte die Saison sogar mit einem einstelligen Tabellenplatz und der Teilnahme an der BFV-internen ÖFB-Cup-Quali.

Wenn der Trainer und seine Funktionäre das Team halbwegs zusammenhalten können, dann muss man Oberpullendorf nächste Saison einiges zutrauen, denn nun haben auch die Youngster schließlich schon ein Jahr Erfahrung in der BVZ Burgenlandliga am Buckel.

o.gansrigler@bvz.at