Erstellt am 07. September 2011, 00:00

Einige haben sich verschätzt. Die 2. Liga Mitte präsentierte sich bis jetzt, so wie viele andere Ligen auch, als Wundertüte. In einer Woche wird ein Teamt hochgejubelt, in der nächsten Runde folgt eine unerwartete Schlappe.

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Die 2. Liga Mitte präsentierte sich bis jetzt, so wie viele andere Ligen auch, als Wundertüte. In einer Woche wird ein Teamt hochgejubelt, in der nächsten Runde folgt eine unerwartete Schlappe. Nach fünf Runden ist nur noch BVZ-Burgenlandliga-Absteiger Schattendorf ohne Niederlage. Die neu zusammengewürfelte Truppe von Neo-Trainer Kurt Hoffer scheint sich immer besser einzuspielen und steht nicht unerwartet ganz oben. Dahinter folgt überraschend Kobersdorf, obwohl man nach genauerer Betrachtung feststellt, dass die Wessely-Truppe in den vergangenen beiden Saisonen zu Beginn auch sehr stark war und dann der Einbruch kam.

Mit Neo-Goalgetter Clemens Ivanschitz hat man aber vielleicht einen Garanten für konstant starke Ergebnisse gefunden. Am anderen Ende der Tabelle stehen zwei Klubs, mit denen man da nicht wirklich gerechnet hat – vor allem die Verantwortlichen selbst. Die Pilgersdorfer finden sich nach der starken vergangenen Saison unerwartet erneut am Tabellenende wieder und in Draßmarkt hat man sich die Ablöse von Spielertrainer Alex Martna wohl auch anders vorgestellt. Andererseits ist die Saison noch jung. Das könnte Hoffnung geben.

 

m.heger@bvz.at