Erstellt am 02. Februar 2011, 00:00

Energiesparen im Tourismus. MICHAELA TANZLER über die Situation des Tourismus im Bezirk.

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Dass es im Bezirk ein Minus vor den Nächtigungszahlen gibt, ist kein Grund zu verzagen, sondern einer, die Ärmel aufzukrempeln. Die Tourismusarbeit im Bezirk war in den vergangenen Monaten sicher keine leichte. Zuerst sorgte Kritik an der Führung des Tourismusverbandes für Wirbel, später eine mögliche Vermarktuung des Mittelburgenlands unter der Marke Südburgenland. Es kam zu Rücktritten im Vorstand. Die Obmannfrage ist nach wie vor interimistisch mit der Obmannstellvertreterin geregelt. Ein Termin für die Generalversammlung ist noch immer nicht bekannt.

Einige Gemeinden stellten zwischenzeitlich ihre Mitgliedsbeiträge ruhend. Kurz: Viel Zeit und Energie fließt in organisatorische Fragen, die bei der eigentlichen Arbeit für den Tourismus fehlen. Und auch die Entwicklung im Thermenverkauf ist nicht gerade förderlich. Klar sollte man nicht überstürzt die Therme verkaufen, die wichtigen Investitionen in die Therme dürfen aber nicht auf die lange Bank geschoben werden. Im Gegenteil: Es ist wichtig, die Rahmenbedingungen für den Tourismus so schnell als möglich zu optimieren, damit die Ressourcen frei sind, um mehr Gäste in die Region zu bringen und die Aufenthaltsdauer zu verlängern.

KOMMENTAR

m.tanzler@bvz.at