Erstellt am 28. August 2013, 00:00

Es muss einfach eine Linie geben. Otto Gansrigler über eine Strafverifizierung wegen der neuen Verbands- und Eigenbauspieler-Regel. Jetzt hat es die erste Truppe erwischt. Der SC Kleinwarasdorf hatte in der 2.

Jetzt hat es die erste Truppe erwischt. Der SC Kleinwarasdorf hatte in der 2. Klasse Mitte beim Spiel gegen Frankenau einen „Verbandsspieler“ zu wenig auf dem Online-Bericht (insgesamt müssen seit dieser Saison zumindest zehn sogenannte „Statusspieler“ am Bericht stehen, das heißt mindestens fünf „Stammspieler“ und fünf „Verbandsspieler“) – und nebenbei nur 14 statt 16 Akteure genannt.

Die Partie endete eigentlich mit einem Sieg der Kleinwarasdorfer. Doch am Donnerstag der Vorwoche tagte der Straf- und Meldeausschuss STRUMA in dieser Causa und revidierte das Ergebnis. Frankenau siegte am grünen Tisch mit 3:0. Zusätzlich folgte eine 50-Euro-Strafe sowie das berühmte „Sternderl“ (Rückreihung bei Punktegleichheit). Die Kleinwarasdorfer fanden die Strafe überzogen – die Geldstrafe sei schon genug gewesen.

Trotzdem hat der BFV in Form der STRUMA richtig entschieden. Man muss einfach geradlinig durchgreifen und dieselben Konsequenzen setzen. Als kleine Hilfestellung könnte der BFV beim Onlinebericht aber eine bessere Stopp-Funktion einbauen, um Fehler oder Strafen der Klubs noch besser zu vermeiden. Denn derzeit kann man die Warnmeldung (dass die Status-Funktionen nicht passen) noch zu leicht umgehen – indem man sie einfach ignoriert …