Erstellt am 08. Januar 2015, 07:03

von Michaela Grabner

„Film ab“ für das Kino. Michaela Grabner über

Wie sehr man etwas vermisst, merkt man erst, wenn es nicht mehr da ist. Dies hat sich auch im Fall des Kinos Oberpullendorf bewahrheitet.

Obwohl auch schon kurz nach der Ankündigung von Kinobesitzer Oliver Treiber Ende 2012, mangels Besucherzahlen den Kinobetrieb mit Mitte 2013 einzustellen, von Bürgern zwei Rettungsaktionen für das Kino auf Facebook gestartet wurden.

Über 1.000 Leute sprachen sich damals für eine Rettung des Kinos aus. Auch Ideen wie Patenschaften für Kinositze, eine Art Kino-Jahreskarte oder Aufrufe zu einem Ausverkauf aller Veranstaltungen, um den Kinobesitzer doch noch umzustimmen, wurden damals von Kinofans gepostet.

Vor allem die vielen positiven Rückmeldungen für das Oberpullendorfer Kino in den vergangenen zwei Jahren waren ausschlaggebend, dass sich der Kinobesitzer zum kostenintensiven technischen Umbau zwecks Digitalisierung entschieden hat und nun zu Ostern wieder der Filmbetrieb startet.

Wenn den netten Worten nun auch die entsprechenden Taten folgen, sprich die Leute auch mehr als einmal im Jahr ins Kino gehen, wird es in Oberpullendorf noch sehr oft „Film ab“ heißen.