Erstellt am 04. Januar 2012, 00:00

Fünf sind besser als vier Spieler. Auch das letzte Hallenturnier des Bezirks in Ritzing wird mit fünf Feldspielern in Angriff genommen. Aus meiner Sicht eine gute Entscheidung der SCR-Verantwortlichen.

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Als Zaungast verfolgte ich am vergangenen Freitag den Finaltag beim Neuberger Hallenevent. Dort wurde mit einem Spieler weniger agiert. Die von der Reduzierung der Akteure erhofften, spielerischen Schmankerl waren allerdings noch dünner gesäht, als bei den Turnieren in Oberpullendorf, wo jeweils mit fünf Spielern agiert wurde.

Zwar wurde die Anzahl der Zweikämpfe reduziert, da im Angriffs- und Mitteldrittel des Feldes kaum attackiert wurde, doch dafür hatten es die Zweikämpfe an der Bande und vor dem Tor dann so richtig in sich.

Weiters war die Angst vor Fehlern beim Herausspielen aus der Defensive greifbar. Kaum ein Verteidiger wagte sich zu risikoreichen Pässen oder gar in 1-gegen-1-Situationen, weil ganz einfach die Absicherung fehlte.

Bleibt festzuhalten, dass die Reform sicherlich einen Versuch wert war, doch der attraktive Hallenfußball von früher kehrte auch damit nicht zurück. Ich sage sogar, dass mit fünf Feldspielern besserer Hallenfußball geboten wird.

KOMMENTAR

DIETMAR HEGER

über die Spieleranzahl bei den Hallenturnieren.

m.heger@bvz.at