Erstellt am 01. Februar 2012, 07:59

Für das Leben lernen wir. ELISABETH TRITREMMEL über Verbindung von Schule und Wirtschaft.

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Für viele Schülerinnen und Schüler steht jetzt die Entscheidung an, welche Höhere Schule sie besuchen sollen. In der Handelsakademie versucht man, mit innovativen Ideen und Projekten zu punkten. Das neueste Vorhaben ist eine Spezialisierung in Richtung Tourismus. Gerade im Mittelburgenland, das sich als Tourismusregion präsentiert, ist das ein Schritt in Richtung bedarfsorientierter Ausbildung. Man hat bereits die Fühler in Richtung Wirtschaft ausgestreckt und nur positive Rückmeldungen erhalten. Kein Wunder, haben die Absolventen dann bereits praktische Erfahrungen gesammelt. Und für die Schülerinnen und Schüler hat die Praxisnähe nicht nur den Vorteil, dass sie sich das spätere Arbeitsleben besser vorstellen können – oft sind etwa Praktika auch Türöffner ins Berufsleben.

Vor allem in Zeiten sinkender Schülerzahlen können solche Möglichkeiten ein entscheidender (Schul-)Standortfaktor sein. Denn für eine berufsbildende Schule ist es schließlich ein Qualitätsmerkmal, wie viele Absolventen den reibungslosen Übergang ins Berufsleben schaffen. Es heißt ja nicht umsonst: „Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.“