Erstellt am 17. November 2010, 00:00

Gegenwind für den Windpark. MICHAELA TANZLER über den Wunsch nach einer Volksbefragung zum Windpark.

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Manchen wird der Gegenwind für die geplante Windkraftanlage in Kleinwarasdorf bekannt vorkommen. Auch in Deutschkreutz gab es vor Jahren vor dem Bau der Windräder erheblichen Widerstand. Ein Hauptargument der Windparkgegner ist die Verschandelung der Landschaft, während diese auf Befürworter nicht störend wirken. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten.

In Deutschkreutz hat man den vielen Wind um den Windpark schlussendlich beendet, indem man die Bevölkerung befragt hat. Eine Befragung wünschen sich auch die Unterzeichner der Unterschriftenliste gegen den Windpark in Kleinwarasdorf, die zahlenmäßig immerhin bei einem Fünftel der Ortsteil-Bewohner liegen. Wenn es Wunsch der Bürger ist, über die Zukunft aktiv mitzubestimmen, sollte dieser auch gehört werden. Wie das Beispiel Deutschkreutz gezeigt hat, wird trotz Widerstands im Vorfeld das letzte Wort erst bei der Befragung gesprochen. Dabei sind Mehrheitsmeinungen zu akzeptieren. Und so würde ein Befragungs-Ergebnis entweder Befürwortern oder Gegnern den Wind aus den Segeln nehmen.

KOMMENTAR

m.tanzler@bvz.at