Erstellt am 17. Juli 2013, 00:00

Gemeinsam auf der Erfolgswelle. Michaela Grabner über den runden Tisch zu strittigen Fragen rund um die Therme. Auf den über 20 Millionen Euro schweren Umbau der Sonnentherme folgte zumindest in den privaten Hotelunternehmen rund um den Leitbetrieb nicht die erhoffte Gästeschwemme.

Auf den über 20 Millionen Euro schweren Umbau der Sonnentherme folgte zumindest in den privaten Hotelunternehmen rund um den Leitbetrieb nicht die erhoffte Gästeschwemme. Stattdessen tauchte zuletzt immer mehr Unzufriedenheit rund um die Thermalquelle auf, Gästerückgänge wurden beklagt. Und damit tröpfelte es auch Kritik vor allem hinsichtlich des Verlusts des Ruhebereichs „Silent Dome“ und der Errichtung eines möglichen zweiten Thermenhotels durch die Wirtschaftsservice Burgenland AG (WiBAG). Es war richtig, diese Sorgen vor der Errichtung des Hotels öffentlich zu artikulieren, denn zu jammern, nachdem das Hotel in Betrieb geht, wäre ungefähr so sinnvoll wie Wasser in die Donau zu schütten. Der Leitbetrieb des Sonnenlandes zeigt indes, dass er seine Partner nicht im Regen stehen lässt. Auf Einladung der WiBAG wird ein runder Tisch stattfinden, bei dem gemeinsam die strittige Hotelfrage und eine mögliche Öffnung des Silent Domes diskutiert und Lösungen gefunden werden sollen. „Durch‘s Reden kumman die Leit zsaum“, sagt man im Burgenland – vielleicht ist dies der Beginn einer weiteren gemeinsamen Thermen-Erfolgswelle.