Erstellt am 29. August 2012, 00:00

Gemeinsam und doch autonom. MICHAELA GRABNER über neue Wege bei der Feuerwehr.

In Deutschkreutz wurde der Grundstein zum ersten Feuerwehrhaus im Bezirk gelegt, das sich zwei Feuerwehren teilen, nämlich Girm und Deutschkreutz. Die Gemeinde lässt sich bei einer Investition von 1,8 Millionen Euro das neue Haus einiges kosten, weshalb der Spargedanke nicht vordergründig zu sein scheint. Allerdings könnten dadurch in Zukunft Synergien entstehen, was die Anschaffung und Nutzung von Geräten betrifft. Vor Deutschkreutz wurde über eine derartige Vorgehensweise im Bezirk höchstens hinter vorgehaltener Hand diskutiert. Natürlich ist die Lage von Deutschkreutz und dem Ortsteil Girm schon geografisch gesehen anders, als zum Beispiel die der Großgemeinde Pilgersdorf mit ihren sechs Ortsteilen, die bis zu zehn Kilometer auseinander liegen oder der Großgemeinde Lockenhaus mit ihren fünf Ortsteile, die sich über eine Entfernung von neun Kilometer erstrecken. Bei solchen Anfahrtswegen wird die Bedeutung kleiner Feuerwehren augenscheinlich, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass je schneller die Feuerwehr am Einsatzort ist, umso geringer sind die Schäden. Synergien sind also nur dort sinnvoll, wo es die örtlichen Gegebenheiten zulassen. Deutschkreutz ist ein leuchtendes Beispiel dafür.

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