Erstellt am 19. September 2012, 09:09

Gesundheit schützen!. DIETER DANK über das harte Los der Schlussmänner im burgenländischen Unterhaus.

Torhüter haben eines gemeinsam: Sie sind entweder die Helden oder die tragische Figur innerhalb der Mannschaft. Durch ihre teils unglaublichen Paraden können sie einen Sieg festhalten, aber auch durch einen Fehlgriff eine Niederlage einleiten. Zudem muss sich der Schlussmann auch gegen Attacken am Boden und im Luftkampf zur Wehr setzen. Das wohl prominenteste Opfer war der damalige Welttorhüter Petr Cech. Dieser erlitt während eines Spiels einen Schädelbruch. Seitdem spielt Cech mit seinem markanten Kopfschutz. Aber auch im burgenländischen Unterhaus leben die Keeper augenblicklich gefährlich. Neben den Dörfler Tormann Christian Putz und Christian Stibi erwischte es nun auch Mannersdorfs Nummer eins Sebastian Faist nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler. Daher stellt sich nun die Frage: Schützen, aber wie? Oberloisdorf-Goalie Robert Pungor zeigte im Derby gegen Mannersdorf vor, wie es geht. Er fing einen weiten Ball ab und streckte im Zuge dessen beide Beine aus, sodass er dem gegnerischen Stürmer keine Angriffsfläche auf sich selbst bot. Mit schmerzverzerrtem Gesicht blieb sein Kontrahent am Spielfeld liegen. Bitter, aber eines ist klar: Nicht nur die Feldspieler, sondern auch die Tormänner müssen mit allen Mitteln ihre Gesundheit schützen, um mögliche schwere Verletzungen zu verhindern.