Erstellt am 12. März 2014, 09:02

von Michaela Grabner

Gibt noch Kräfte zu bündeln. Michaela Grabner über die negative Kaufkraftbilanz des Mittelburgenlands.

67 Prozent des Geldes, das die Mittelburgenländerinnen und Mittelburgenländer ausgeben können, bleiben auch im Heimatbezirk. Dies ist eine beachtliche Quote, doch natürlich darf es immer auch ein bisschen mehr sein.

Kaufkraft, die man noch auf den Bezirk bündeln kann, ist genug vorhanden. Schließlich flossen im Jahr 2013 18 Millionen Euro aus dem Bezirk ab. Ein großes Thema dabei ist der Online-Handel, ein anderes auch hier das Pendeln.

Denn wer in Wien, Wiener Neustadt oder Eisenstadt arbeitet, erledigt dort nach der Arbeit wahrscheinlich auch gleich seine Einkäufe. Einerseits vielleicht aufgrund des breiter gefächerten Angebots, andererseits aus der Tatsache heraus, dass man oft vor Geschäftsschluss gar noch nicht wieder im Mittelburgenland sein kann.

Was wiederum auch ein Grund dafür sein kann während des Hauptfernsehprogramms am Abend oder am Sonntag bequem per Mausklick einkaufen zu gehen.

Aber gerade vor dem Hintergrund des Pendelns und der Arbeitsplatzsituation im Bezirk sollte man beim Einkauf vielleicht nicht darauf vergessen, dass man mit dem Einkauf vor Ort auch Arbeitsplätze in der Region sichern hilft.