Erstellt am 25. Mai 2016, 04:04

von Michaela Grabner

Gute Diagnose fürs Krankenhaus. Michaela Grabner über einen Erfolg für das ganze Spitals-Team. Da Gesundheit vielen Menschen als das höchste Gut gilt, werden gerade Entwicklungen im Gesundheitswesen immer mit Argusaugen und sehr kritisch betrachtet.

Da Gesundheit vielen Menschen als das höchste Gut gilt, werden gerade Entwicklungen im Gesundheitswesen immer mit Argusaugen und sehr kritisch betrachtet. Auch das Krankenhaus Oberpullendorf ist da in Vergangenheit nicht verschont geblieben.

Hartnäckig hatten immer wieder Gerüchte um eine Schließung des Hauses oder Umwandlung in ein Pflegeheim kursiert. Dem hat man seitens des Landes einerseits eine Reihe an Investitionen in Millionenhöhe und die Aufnahme neuer Ärzte, andererseits Pläne für neue medizinische Schwerpunkte entgegengesetzt.

Ein weiterer wesentlicher Schritt zur Qualitätssicherung wurde nun mit der Zertifizierung nach KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) gesetzt. Eine dreiköpfige Expertenjury aus Deutschland hat dem Oberpullendorfer Krankenhaus nach einer Prüfung auf Herz und Nieren das Attest „Bestanden“ ausgestellt  – eine gute Diagnose fürs Krankenhaus.

Natürlich kann man als Gesundheitseinrichtung eine ganze Reihe von Zertifikaten haben, letztendlich ist das Vertrauen der Patienten in diese entscheidend. Aber gerade dieses wird durch die Erlangung derartiger Qualitätssiegel mit Sicherheit gefördert.