Erstellt am 08. April 2014, 23:59

von Michaela Grabner

Hauptsache ruhigere Nächte. Michaela Grabner über die notwendige Fortführung der Sicherheitsinitiative.

Das Projekt gegen Nachtlärm in Oberpullendorf sorgt derzeit selbst für etwas Wirbel. Denn die Sicherheitsfirma, die die Sicherheitsinitiative mit der Gemeinde umsetzen sollte, hat die Kooperation gekündigt. Grund soll eine Aussage eines Gemeinderates sein, die von der Firma als Entzug des Vertrauens gesehen wird.

Aus Sicht des betroffenen Gemeinderats und einiger Kollegen scheint dies eher ein Vorwand zu sein, sich ob der Aussichtslosigkeit der Lage zurückziehen zu können. Die Wirklichkeit wird wohl wirklich von den unterschiedlichen Beteiligten unterschiedlich gesehen. Für die unter den negativen Nebenwirkungen des Nachtlebens leidenden Anrainer geht es aber auch nicht darum.

Entscheidend ist für sie, dass ihre Situation verbessert wird. Dass man nicht das eine wahre Heilsrezept finden wird, darüber hatten sich weder Gemeinde noch Security oder Polizei je Illusionen gemacht. Wichtig ist aber, dass Zug um Zug Maßnahmen umgesetzt werden, von denen jede ein bisschen zur Verbesserung der Lage beiträgt. Den Betroffenen wird es letztlich egal sein, wer dafür sorgt, dass ihre Nächte etwas ruhiger werden, solange es nur jemand wirklich tut.