Erstellt am 30. November 2011, 08:33

Heißer Streit um blaues Gold. KIM ROZNYAK über den Streit im Wasserverband.

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Wie Feuer und Wasser sind derzeit SPÖ und ÖVP im Vorstand des Wasser- und Abwasserverbandes Lockenhaus. Sogenannte „Alleingänge“ betreffend der Sanierung eines Gebäudes sorgen für großen Aufruhr. Die SPÖ wirft dem Obmann Rudolf Pfneisl von der ÖVP vor, den Weg des gemeinsamen Arbeitens im Vorstand verlassen zu haben. Es werde einfach mit der Mehrheit darüber gefahren, so der Vorwurf der SPÖ rund um Obmannstellvertreter Stefan Hauser.

Obmann Rudolf Pfneisl sah die Lage jedoch anders, da sich die SPÖ für diese anstehende Sitzung wegen einer Feuerwehrangelegenheit entschuldigen ließ. Obmann Pfneisl sah sich verpflichtet, auch ohne SPÖ eine Auftragsvergabe auf Schiene zu bringen.

Steckt hinter diesem Zwist bereits ein versteckter Gemeinderatswahlkampf? Nicht ein Gegeneinander, sondern ein Miteinander sollte im Sinne beider Parteien liegen, denn ein Kopf an Kopf-Rennen bringt weder den Beiden noch dem Wasser- und Abwasserverband etwas.

Bis sich hier eine Lösung findet, wird wohl noch viel Wasser die Rabnitz hinunterfließen.

KOMMENTAR

k.roznyak@bvz.at