Erstellt am 18. April 2012, 00:00

Höchste Zeit für Trassen-Wahl. MICHAELA GRABNER über einen wichtigen Schritt zur Verkehrsentlastung.

 |  NOEN
x  |  NOEN

Nach vielen Diskussionen, Besprechungen mit den Gemeinden, Bürgerversammlungen und Expertenrunden gibt es nun eine Entscheidung über die Trassenführung der B61a. Die Fachleute sprechen von der „objektiv besten“ Trasse – eine Meinung, die nicht alle in der Region teilen werden. Eine Straße ohne Auswirkungen auf die Umwelt gibt es nämlich nicht. Und eine Straße, mit der alle zu hundert Prozent zufrieden sind, ebenso wenig. Irgendwann muss eine Entscheidung fallen, damit die Errichtung der Straße eingeleitet werden kann.

Und auf diese und die damit verbundene Entlastung warten sehr viele Menschen in Oberpullendorf, Unterpullendorf, Steinberg, Oberloisdorf und der Großgemeinde Mannersdorf – vor allem jene, die entlang der Ortsdurchfahrten wohnen – schon lange. Bereits im Jahr 1996 gab es ersten Bestrebungen des Personenkomitees für die S31 für den Weiterbau einer Straße bis zur Staatsgrenze. Als das S31-Teilstück von Neutal bis Oberpullendorf Süd 2004 eröffnet wurde, war noch von der Fertigstellung der Straße bis zur Grenze 2008 die Rede gewesen – damals noch als Schnellstraße vom Bund. Die Landestraße B61a soll nun 2014 bis zur Grenze führen. Es war höchst an der Zeit, einmal eine Entscheidung zu treffen, damit es endlich zur Verkehrsentlastung kommt.

m.grabner@bvz.at