Erstellt am 04. Mai 2011, 08:55

Hundert Betten mit Konzept. MICHAELA TANZLER über die Pläne eines Jugend- und Freizeitzentrums in Deutschkreutz.

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Was haben das Rotweinfestival, das Kammermusikfest und die Schloss-Spiele gemeinsam? Immer wenn es solche großen Events im Mittelburgenland gibt, stehen einfach nicht genügend Betten zur Verfügung und Gäste müssen in angrenzenden Regionen übernachten. Da es auch in Deutschkreutz an ausreichenden Nächtigungsmöglichkeiten zu Spitzenzeiten mangelt, startet man nun eine Machbarkeitsstudie für ein Hotel mit rund 100 Betten, das um eine ganzjährige Auslastung zu garantieren, mit einem Jugend- und Freizeitzentrum kombiniert werden soll.

Denn geschaffene Betten müssen auch erst ganzjährig belegt werden. Andererseits braucht der Tourismus im Bezirk, wenn er sich weiterentwickeln möchte, eine Weiterentwicklung der touristischen Angebote. Will man die Nächtigungen langfristig steigern, bedarf es nicht nur einer besseren Auslastung, sondern auch zusätzlicher Nächtigungsangebote, die man wie in Deutschkreutz mit einem gut durchdachten Zielgruppenkonzept kombinieren sollte. Denn wenn das Angebot stimmt, stimmen auch die Nächtigungen. Sogar unabhängig von der Lage zu Tourismushochburgen – das sieht man an der erfolgreichen Urlaubsoase Karl.

m.tanzler@bvz.at