Erstellt am 05. Juni 2013, 00:00

Ist Parndorf der Rettungsanker?. Otto Gansrigler über das enttäuschende Ritzinger Ende. Die Ritzinger hatten es am Wochenende noch in der eigenen Hand. Da Schwechat in Retz unterlag, hätte ein Heimsieg gegen Ostbahn gereicht, um das fast Unmögliche zu schaffen. Der Klassenerhalt war zum Greifen nahe.

Die Ritzinger Kicker hatten es vorige Woche noch in der eigenen Hand. Da Schwechat in Retz unterlag, hätte ein Heimsieg gegen Ostbahn gereicht, um das fast Unmögliche zu schaffen. Der Klassenerhalt war zum Greifen nahe.

Doch scheinbar war einigen Spieler der Ernst der Lage nicht bewusst. Die Djulic-Elf ging zwar plangemäß in Front, doch nach dem Ausgleich ging nicht mehr viel. Nach 90 Spielminuten sah man hängende Köpfe. Noch ist aber nicht klar, ob der SC Ostbahn aus Wien-Simmering der Sargnagel für die Ritzinger war, denn sollte Parndorf die Relegation schaffen, bleiben die Mittelburgenländer oben. Dann heißt es, Geschenkskörbe nach Parndorf schicken. Derzeit schaut es nicht so schlecht aus, denn am Montag holten die Parndorfer einen 2:1-Heimsieg. Einzig das Auswärtstor der Linzer schmerzt.

Bis die endgültige Entscheidung gefallen ist, hängt Ritzing in der Luft. Das zweite Relegationsspiel in Linz steigt erst am Freitag. Die Ritzinger starten mit der Vorbereitung auf die kommende Saison schon zehn Tage später. Da bleibt dann eindeutig nicht viel Zeit, um einen schlagkräftigen Kader für die jeweilige Liga zu gestalten. Aber egal ob in der Regionalliga Ost oder in der BVZ Burgenlandliga, eines ist fix: Es gibt derzeit viele Parndorf-Fans in Ritzing.