Erstellt am 06. April 2011, 08:02

Kein kreativer Kopf zu viel. MICHAELA TANZLER über die Notwendigkeit der Neuwahl im Tourismis.

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Über ein Jahr ist vergangen, seit der Obmann des Tourismusverbandes Blaufränkisch Mittelburgenland zurückgetreten ist. Dass nun zwei Wahlvorschläge für die Neuwahl des Vorstandes am Tisch liegen, sollte kein Grund sein, die Neuordnung des Verbandes noch länger aufzuschieben. Zwar wurde in der Zwischenzeit vom Vorstand weiter gearbeitet, doch bis die Sachlage endgültig geregelt ist, schwelt dies vor sich hin und blockiert Ressourcen, die für andere Aufgaben wichtiger wären.

Zwar wäre ein einheitlicher Wahlvorschlag ein schönes sichtbares Zeichen dafür, dass man an einem Strang ziehen möchte. Doch eine nicht einhellige personelle Entscheidung heißt andererseits ja nicht, dass man nicht gemeinsam an einem Ziel oder für eine Sache – nämlich mehr Gäste in die Region zu bringen – arbeiten kann. Und nur weil das Gesetz vier Personen aus der Wirtschaft für den Vorstand vorsieht, bedeutet dies noch lange nicht, dass nicht mehr engagierte Leute federführend mitarbeiten können. Der Tourismus braucht viele gute Ideen. Je mehr kreative Köpfe sich einbringen, umso besser. Ob als Vorstand oder nicht ist nur eine Formsache, hier geht es aber um die Sache an sich.

KOMMENTAR

m.tanzler@bvz.at