Erstellt am 20. Februar 2013, 00:00

(K)ein Thema für Diskussionen. Michaela Grabner über drohende Schul-schließungen und organisatorische Notwendigkeiten. Jahr für Jahr um die gleiche Zeit befinden sich einige kleine Orte im Bezirk zwischen Bangen und Hoffen.

Jahr für Jahr um die gleiche Zeit befinden sich einige kleine Orte im Bezirk zwischen Bangen und Hoffen. Und zwar dann, wenn es zum Halbjahr um die Anmeldungen und damit die Schülerzahlen für das kommende Schuljahr geht. Denn bekanntlich gibt es vom Gesetzgeber vorgegebene Mindestschülerzahlen für Volks- und bislang auch für Hauptschulen, die als Gradmesser dafür herangezogen wurden, ob die jeweilige Schule weitergeführt wird oder geschlossen werden muss. Zuletzt sind zum Beispiel die kleinen Volksschulen Unterloisdorf und Deutsch Gerisdorf dieser Regelung zum Opfer gefallen. Auch in Kalkgruben hat man um die Schule gezittert, doch diese scheint vorerst gerettet.

Not macht bekanntlich erfinderisch und die „Folgewirkungen“ dieser Regelungen wie Scheinanmeldungen ungarischer Kinder beschäftigen bekannterweise nachträglich noch die Gerichte.

Welchen hohen Stellenwert eine Schule für einen Ort hat, darüber braucht es gar nicht erst eine Diskussion. Außer Diskussion steht aber andererseits auch, dass alles irgendwo Grenzen haben muss. Wo, ist diskutabel.