Erstellt am 06. März 2013, 00:00

Keine kleinen Brötchen backen. Otto Gansrigler über den Auftakt des SC Ritzing. Seit Fuad Djulic in Ritzing das Trainerzepter schwingt, hat sich vieles geändert. Auf der einen Seite wurde auf Profibetrieb umgestellt und auf der anderen Seite wurde die Klasse des Spielermaterials gewaltig angehoben.

Seit Fuad Djulic in Ritzing das Trainerzepter schwingt, hat sich vieles geändert. Auf der einen Seite wurde auf Profibetrieb umgestellt und auf der anderen Seite wurde die Klasse des Spielermaterials gewaltig angehoben. Da wundert es keinen, dass Trainerfuchs Djulic einen Sieg beim Tabellenführer aus Wien-Favoriten als Ziel vor Augen hat. Eine mutige Ansage für ein Schlusslicht. Aber Djulic ist ein besonnener Mann und neigt nicht zu Übertreibungen. Er kennt sein Team und i hat auch den Gegner studiert.

Da nun auch alle Spieler, nach dem unnötigen Hin und Her aufgrund der Anmeldungen, spielberechtigt sein werden, ist den Ritzingern der Sieg nicht nur zuzutrauen, sondern, im Wettjargon gesagt, es ist fast eine Bank.

Am vergangenen Wochenende kam Regionalliga Mitte-Klub Austria Klagenfurt mit 5:0 gewaltig unter die Räder. Warm geschossen sind Horst Freiberger und seine Teamkollegen auf alle Fälle. Die Austria-Fohlen führen zwar die Tabelle der Ostliga an, aber sie haben sich im Herbst beim 6:2 mit einer ganz anderen Ritzinger Mannschaft gemessen.

So viel Qualität hatte die Mannschaft aus dem Sonnenseestadion eigentlich noch nie im Kader. Daher stehen übrigens auch die Chancen nicht schlecht, dass sich das Stadion-Schmuckstück in den nächsten Wochen wieder mit neugierigen Besuchern füllen wird.