Erstellt am 15. August 2012, 00:00

Keine Schule im Ort mehr?. MICHAELA GRABNER über eine im Raum stehende Schulschließung.

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Es sind nur mehr knapp zweieinhalb Wochen bis Schulbeginn. Dennoch wissen die Kalkgrubener Volksschüler und deren Eltern noch immer nicht, ob die Kinder im kommenden Schuljahr die Schule in Kalkgruben besuchen können oder ob sie nach Weppersdorf pendeln müssen (siehe Artikel Seite 28). Derzeit liegen nur neun Anmeldungen für die Schule vor und laut Landesschulrat sind Ortsteilschulen mit einer Schülerzahl unter zehn Kindern zu schließen. Sollte also nicht überraschend ein Kind zuziehen oder sich ein Weppersdorfer Kind für die Kalkgrubener Schule anmelden, wird es zur Schließung kommen. Einerseits ist es lobenswert, dass man quasi bis zur letzten Minute versucht, die Schule zu erhalten. Denn das liegt sicher am meisten im Interesse der betroffenen Eltern und auch der Bevölkerung aus Kalkgruben. Das beweist schon allein die Gründung des Vereins „Unsere Schule Kalkgruben lebt“ aufgrund der drohenden Schließung der Schule.

Andererseits ist die Ungewissheit für Kinder und Eltern sicher auch alles andere als angenehm. Aus Kalkgruben gibt es derzeitiger Sicht wohl keine andere Benotung als „Nicht zufriedenstellend“.

ta.zvb@renbarg.m