Erstellt am 10. Dezember 2014, 12:53

von Michaela Grabner

Das Leben selbst ist die beste Schule. Michaela Grabner über ein Projekt der besonderen Art.

Nicht für die Schule, für das Leben lernt man, so heißt es. Dass nicht jeder alles erworbene Wissen später im Berufs- und Alltagsleben einmal anwenden und brauchen wird, ist verständlich.

Anders ist dies beim Projekt „Miteinander leben – voneinander lernen“, an dem zwei Klassen aus dem Gymnasium Oberpullendorf und die Förderwerkstätte von „Rettet das Kind“ teilnehmen. Drei Vormittage wurden gemeinsam verbracht, um etwas gemeinsam zu erleben und zu gestalten und die Jugendlichen so für den Umgang mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu sensibilisieren. Diese Unterrichtsstunden werden einerseits aufgrund des Erlebnischarakters den Schülern immer in Erinnerung bleiben, auf der anderen Seite sind sie für die Persönlichkeitsentwicklung jedes einzelnen Schülers sicherlich ein Gewinn gewesen.

Bei der Vorbereitung auf das spätere Leben und die Berufswelt geht es nicht nur um reines Faktenwissen, sondern vor allem auch um soziale Kompetenzen, die man fürs Weiterkommen im Leben vielleicht sogar noch dringender braucht. Hier wurde wirklich fürs Leben gelernt. Und das durch Erleben, denn das Leben selbst ist und bleibt die beste Schule.