Erstellt am 28. September 2016, 05:46

von Michaela Grabner

Die letzten Meter vor der Grenze. Michaela Grabner über den Status Quo der S31-Verlängerung.

Wenn die B61a nächsten Juni bis zum Kreisverkehr an der B61 zwischen Mannersdorf und Rattersdorf in Betrieb geht, wird das für viele in der Region ein Volksfest werden. Denn nach mehr als zehn Jahren voll Diskussionen, des Hin- und Herplanens, von Bürgerinitiativen und Protestaktionen erhalten die betroffenen Bewohner von Steinberg, Oberloisdorf, Oberpullendorf, Unterpullendorf, Unterloisdorf und Mannersdorf endlich die so lange ersehnte Verkehrsentlastung und die Pendler der betroffenen Gemeinden eine bequemere, schnellere Anbindung in Richtung Norden.

Die Bewohner im Bereich der Rattersdorfer Bahnhofstraße, also der Anrainer entlang der Strecke vom Kreisverkehr der bis Sommer 2017 fertiggestellten B61a bis zur Grenze, werden sich in puncto Verkehrsentlastung allerdings noch etwas in Geduld üben müssen. Avisierter Baubeginn für den letzten Kilometer der B61a bis zur Grenze, der dann das Ortsgebiet von Rattersdorf umfährt, ist das Frühjahr 2018. Es laufen bereits Prüfverfahren betreffend Trasse. Dies ist ein Signal dafür, dass die Rattersdorfer auch nach Wegfall der Mitstreiter für die Straße aus den anderen Orten nicht befürchten müssen, auf der Strecke zu bleiben.