Erstellt am 12. November 2014, 08:24

von Michaela Grabner

Diskutieren statt investieren?. Michaela Grabner über ein nicht ganz leichtes Jahr für den Tourismus.

Wer soll was bezahlen? Diese Frage stellt sich im mittelburgenländischen Tourismus. Denn die touristischen Strukturen im Burgenland befinden sich aufgrund des neuen Tourismusgesetzes im Umbruch.

Ab 2016 wird es keine Regionaltourismusverbände mehr geben. Wie die Zeit der Übergangsfrist, konkret also 2015 aussehen soll, scheint für einige Verunsicherung zu sorgen. So wurde zum Beispiel bei der Gemeinderatssitzung in Kobersdorf debattiert, ob man für 2015 den freiwilligen Marketingzuschuss an den Regionaltourismusverband Blaufränkisch Mittelburgenland zahlen soll oder nicht.

Der Verband wünscht sich verständlicherweise Planungssicherheit, die Gemeinden ebenso verständlich den für sie effizientesten Einsatz ihrer finanziellen Mittel für den Tourismus. In Kobersdorf zeigte man sich noch unentschlossen, ob dieses Ziel mit oder ohne Zahlung an den Verband besser zu erreichen sei. In anderen Gemeinden wird es ähnlich sein. Auch was nach 2015 passiert, wird für Diskussionsstoff sorgen. Diese Unsicherheiten könnten dazu führen, dass noch eine Weile diskutiert wird und so 2015 die Tourismus-Investitionen eher dünn ausfallen.