Erstellt am 19. Oktober 2016, 10:29

von Michaela Grabner

Gleich mehrfach geschadet. Michaela Grabner über die Vandalenakte in Piringsdorf.

Vandalenakte wird es leider immer geben. Das, was sich am Wochenende in Piringsdorf abgespielt hat, ist in seiner Dimension allerdings im negativen Sinn herausragend. Unbekannte haben dort eine Spur der Verwüstung hinterlassen.

Sie haben ein Verkehrszeichen ausgerissen, bei einem Wartehäuschen die Scheibe eingeschlagen, eine Marienstatue von ihrer Säule heruntergerissen und in ein angrenzendes Gebüsch geschmissen, die Fliesen auf den Stufen vor dem Pfarramt beschädigt und eine Laterne von einer Grabstätte gefetzt. Schwere Sachbeschädigungen, die absolut nichts mehr mit einem Lausbubenstreich zu tun haben.

Neben dem Ärger, der so bei den Gestaltern der verwüsteten Objekte verursacht wurde, bringt dies Unannehmlichkeiten und Scherereien mit sich, die zur Tilgung dieser Spur der Verwüstung erforderlich sind. Und nicht zuletzt ist in Summe mit Sicherheit auch ein beträchtlicher finanzieller Schaden entstanden.

Die Allgemeinheit muss, sofern die Täter nicht ausgeforscht werden, doppelt dafür aufkommen. Denn einerseits muss der Schaden bezahlt werden und andererseits fehlen dann diese Gelder für andere öffentliche Projekte.