Erstellt am 25. März 2015, 09:41

von Michaela Grabner

Krank machende Gerüchte. Michaela Grabner über die Entwicklung des Krankenhauses.

Wenn es in der Gerüchteküche brodelt, ist das Krankenhaus angesichts seiner Bedeutung als Arbeitgeber und seiner Rolle in der Gesundheitsversorgung eine beliebte Zutat. So macht hartnäckig und in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen das Gerücht die Runde, dass im Spital gewisse Leistungen gestrichen oder einzelne Abteilungen geschlossen werden. Manche wollen sogar wissen, dass der Standort gefährdet ist.

Bei der Präsentation der baulichen Neuerungen im Spital betonte Gesundheitslandesrat Peter Rezar, dass es sich dabei tatsächlich nur um Gerüchte handelt. Er verwies dabei auch auf die Investitionen in Millionenhöhe. Böse Zungen könnten nun behaupten, dass Politikern in einem Wahljahr Versprechen leicht über die Lippen kommen. Aber es erscheint durchaus überzeugend, dass man nicht 8,5 Millionen Euro in eine Einrichtung investiert, die man in absehbarer Zeit zu schließen beabsichtigt. Zudem werden zwei Primariatsstellen neu ausgeschrieben und die Augenheilkunde ausgebaut. Dies sind weitere Indizien dafür, dass, auch wenn immer Kritik angebracht sein kann und erlaubt sein muss, das Krankenhaus derzeit nicht ernsthaft „kränkelt“.