Erstellt am 03. Dezember 2014, 09:16

von Michaela Grabner

Minuten, die Leben retten können. Michaela Grabner über das First Responder System im Bezirk.

Achteinhalb Minuten können eine Ewigkeit sein, wenn man auf Hilfe wartet. Achteinhalb Minuten beträgt im Bezirk der durchschnittliche Vorsprung der First Responder, der qualifizierten Ersthelfer des Roten Kreuzes, gegenüber der Rettung bei der Anfahrt zum Ort eines Notfalls.

First Responder werden bei Notfällen in ihrem Heimatort oder Umgebung mitalarmiert und sind durch ihre räumliche Nähe schneller am Notfallort. Mittlerweile gibt es in den 28 Gemeinden des Bezirks 44 solche First Responder – ein System in einer Dichte, die nicht nur landesweit, sondern laut Experten auch international einzigartig ist. Möglich wird dies zuallererst durch die hohe Einsatzbereitschaft dieser 44 Personen, auch in ihrer Freizeit auf Abruf bereit zu stehen.

Möglich wird dies aber auch durch Sponsoren und all jene, die beim Red Cross-Wine-Verkauf zuschlagen, dessen Reinerlös ausschließlich für das Projekt First Responder verwendet wird. Denn der Notfallrucksack samt Defibrillator dieser First Responder muss seitens der Rot Kreuz-Bezirksstelle finanziert werden. Eine entsprechende Ausrüstung, gepaart mit Einsatzbereitschaft und Qualifikation sowie achteinhalb Minuten, kann lebensrettend sein.