Erstellt am 02. September 2015, 11:01

von Michaela Grabner

Nötiges Rüstzeug geschaffen. Michaela Grabner über die Sanierung der Burg Lockenhaus.

Förderungen gehören genutzt und das möglichst sinnvoll. Dass nun kurzfristig 684.000 Euro in die Sanierung der Burg Lockenhaus geflossen sind – zu 75 Prozent Fördergeld aus Brüssel, das kurz vor Ende der Förderperiode noch nicht ausgeschöpft gewesen ist – ist eine sinnvolle Verwertung.

Denn die Burg Lockenhaus hat sich in den vergangenen Jahrzehnten von einer Ruine mit Bäumen im Burghof, fehlenden Dächern und Zimmerdecken, zu einem kulturtouristischen Highlight des Bezirks und Landes mit angeschlossenem Beherbergungsbetrieb entwickelt.

Die Angebote reichen von Schulausflügen und Schullandwochen über Firmenveranstaltungen mit Ritterspielen und Ritteressen bis zu kulturellen Events wie dem Kammermusikfest, der Burgenländischen Musikantenwoche oder dem Dracula-Theater.

Heute darf man sich über rund 30.000 Besucher im Jahr freuen, von denen nicht nur die Burg, sondern auch die Region profitiert. Geht man den Weg der Entwicklung von erlebnisorientierten Angeboten weiter, wird man sicher noch viel mehr Gäste „erobern“. Mit der Sanierung der Burg wurde dafür das nötige Rüstzeug geschaffen.