Erstellt am 19. Juli 2017, 09:13

von Michaela Grabner

Sie kamen, sahen und feierten. Michaela Grabner über die Verkehrsfreigabe der B61a.

Nicht nur die fast vollzählige Landesregierung, die Bürgermeister der Anrainergemeinden sowie die Mitarbeiter der Straßenmeisterei, sondern auch zahlreiche Bürger feierten am Montag Vormittag die Verkehrsfreigabe der B61.

Dass die Verkehrsentlastung der Ortschaften vielen ein Anliegen war, haben in der Vergangenheit die hohe Beteiligung bei den vielen Diskussionsrunden, die Gründung eines Personenkomitees zum Weiterbau der S31 oder Aktionen wie Unterschriftenlisten und ein Protestmarsch gezeigt. Natürlich gab es auch Vorbehalte gegen die Straße, doch der Wunsch nach Entlastung hat stets dominiert.

Und das wahrlich schon lange. Bereits 1999 wurde vom Land die Planung von Ortsumfahrungen vom (damals noch) geplanten Ende der S31 (Kreisverkehr B50) bis zum Grenzübergang Rattersdorf eingeleitet. 2002 erfolgt die Aufnahme der B61 als „Verlängerung“ der S31 ins Bundesstraßengesetz, 2010 lag ein Einreichprojekt vor. Auf diesem setzte nach der Entscheidung des Baus als Landesstraße die Projektierung der heutigen Trasse auf. Nun fand 1.030 Tage nach dem Spatenstich eine jahrelange – für viele Anrainer gefühlt unendliche Geschichte – ihr Happy End.