Erstellt am 14. Januar 2015, 08:39

von Michaela Grabner

Unterwegs zu neuen Gästen. Michaela Grabner über die Neuausrichtung des Tourismus im Mittelburgenland.

Der Tourismus im Mittelburgenland befindet sich im Umbruch. Das seit 1. Jänner geltende neue Tourismusgesetz bedeutet das Ende für die bisherigen örtlichen und regionalen Tourismusverbände im Land.

Unter dem Dach des Burgenland Tourismus sollen sich nun neue Strukturen entwickeln, die in einigen wenigen Verbänden über das ganze Land verteilt münden. Es zeichnet sich ab, dass am Ende des Prozesses im Mittelburgenland wie schon in der Vergangenheit wieder ein regionaler Verband stehen wird. In der Mitte also nichts Neues?

Das ist damit nicht gesagt, denn es geht eigentlich nicht in erster Linie um die Struktur, sondern um deren Zweckdienlichkeit. Es muss gewährleistet sein, dass in der Region die „touristischen Hausaufgaben“ gemacht werden, um Stammgäste weiter zu begeistern und neue Gäste zu gewinnen. Wenn es gelingt, weitere Angebote zu entwickeln, attraktive Packages zu erstellen sowie die Stärken wie Familie/Thermen und Tagesausflugsziel für Wein, Kulinarik, Natur und Sport noch stärker zu fokussieren und vermarkten, kann dies zu viel neuen Gästen führen, auch wenn der Weg nicht allzu neu erscheint.