Erstellt am 21. Januar 2015, 08:17

von Dietmar Heger

Voll auf Aufstieg, oder doch nicht?. Didi Heger über die Bedeutung eines Transfers für den Titelkampf.

Am Montag startete der ASK Horitschon in seine Wintervorbereitung. Trainer Franz Ponweiser musste dabei auf seine aktuell einzige Verstärkung verzichten. Markus Knebel hütete krankheitsbedingt das Bett. Auf dem Ex-Mattersburger ruhen die Sturm-Hoffnungen des Tabellenzweiten, obwohl dieser eigentlich gar kein klassischer Angreifer ist. Der Abgang von Julian Halder hinterließ – trotz nur zwei Toren im Herbst – im Horitschoner Kader eine größere Lücke als jener von Mittelfeldspieler Mario Lösch.

Sollte noch ein Stürmer zum Kader stoßen, ist der Elf aus dem Blaufränkischland im Frühjahr sogar der Aufstieg in die Regionalliga zuzutrauen. Die Defensive bewies schon im Herbst mit nur 14 Gegentreffern, dass sie zur besten der BVZ Burgenlandliga zählt. Die Offensive blieb diesen Beweis schuldig. Christian Hruby und Co. verfehlten trotz zahlreicher Möglichkeiten einfach zu oft das Gehäuse des Gegners, was nur 19 geschossene Tore beweisen.

Natürlich ist für den bodenständig geführten Verein der Aufstieg in die Regionalliga Ost kein Muss, würde man sich mit der Verpflichtung eines namhaften Angreifers auch jede Menge Druck auferlegen. Es bleibt also zwölf Tage spannend, welches Zeichen der Tabellenzweite setzt.