Erstellt am 25. Februar 2015, 08:01

von Michaela Grabner

Wertschöpfung in Region anheizen. Michaela Grabner über das entstehende Pelletswerk in Markt St. Martin.

Es kommt nicht jeden Tag vor, dass jemand von auswärts in die Region kommt und 3,5 Millionen Euro investiert. In Markt St. Martin errichten ein Steirer und ein Oberösterreicher gerade ein Werk, wo Sägespäne zu Pellets verarbeitet werden sollen. Ein Projekt, das wie geschaffen zu sein scheint, um im waldreichsten Bezirk des Burgenlandes und einem der waldreichsten von ganz Österreich (47 Prozent Waldanteil an der Gesamtfläche) umgesetzt zu werden.

Aber nicht nur durch die Investition an sich ist das neue Werk zur Produktion von Pellets ein Gewinn für die Region. Zum einen ermöglicht es, dass die Abwärme des bereits bestehenden Biomassekraftwerks, das Ökostrom aus Biomasse produziert, sinnvoll genutzt wird. Zum anderen sollen in der Endausbaustufe bis zu acht Jobs im Pellets-Produktionsbetrieb geschaffen werden. Und auch andere Arbeitsplätze in der Region werden von diesem profitieren, zumal die Betreiber unterstreichen, 90 Prozent des Rohstoffbedarfs aus einem Gebiet von maximal 70 Kilometer Umkreis beziehen zu wollen. So heizt das Pelletswerk die Wertschöpfung in der Region an.