Erstellt am 18. November 2015, 09:37

von Michaela Grabner

Kulturelle Marke Oberpullendorf. Michaela Grabner über die Auflösung der Kulturvereinigung Oberpullendorf und ihre Folgen.

Eine fast vier Jahrzehnte lange Erfolgsgeschichte hat mit der Auflösung der Kulturvereinigung Oberpullendorf – nach Rücktritten im Vorstand – ein jähes Ende gefunden.

Viele renommierte Künstler haben in den vergangenen 37 Jahren auf ihrem Weg zwischen den großen Städten dieser Welt im „Städtchen“ Oberpullendorf Halt gemacht. Oberpullendorf hat sich in Künstlerkreisen einen Namen gemacht, der nicht selten von einem Künstler zum anderen weiterempfohlen wurde, auch wenn das Publikum bedingt durch die Saalgröße kleiner ist als anderswo und nicht so kaufkräftig.

Die Pullenale wurde ins Leben gerufen ebenso wie die Keramik im Steinbruch mit internationalen Künstlern, die Ausstellung Kunst-Kontakt-Textil oder das Neujahrskonzert mit dem Ambassade Orchester, einem Ensemble der Wiener Symphoniker. Oberpullendorf ist bei Künstlern und Publikum über die Jahre zur Marke geworden.

Die Fußstapfen der Kulturvereinigung sind alles andere als klein, aber wo, wenn nicht in der Kultur, sollte es kreatives Potenzial geben, neue Wege zu beschreiten. Hauptsache man kommt zum Ziel und das muss die Pflege und Erhaltung der kulturellen Marke Oberpullendorf sein.