Erstellt am 17. Juni 2015, 10:19

von Michaela Grabner

Lebensfreude zum Mieten. Michaela Grabner über ein besonderes Wohnprojekt. Vereinsamung ist schon lange kein Thema mehr, das nur die Stadt betrifft.

Auch auf dem Land gibt es immer mehr, oft aufgrund ihres Alters in ihrer Mobilität eingeschränkte, Menschen, denen es an sozialen Kontakten mangelt.Einige Initiativen gegen die Vereinsamung wie die Nachbarschaftshilfe plus gibt es bereits im Bezirk. Genau dort möchte auch das Projekt „Lebensfreude – Soziales Wohnen Neutal“ ansetzen.

Dieses bietet Senioren-Wohneinheiten an, wo einerseits ein selbstbestimmtes Leben möglich ist. Andererseits gibt es aber neben der Sicherheit, dass beinahe rund um die Uhr jemand da ist, Gemeinschaftsräume, wo Kommunikation und sozialer Austausch stattfinden können. Zusammen Karten spielen anstatt zu Hause alleine eine Seifenoper anzuschauen, gemeinsam kochen und vielleicht auch mal beim Essen zusammensitzen, als alleine auf das Essen auf Rädern zu warten, eine tageweise aktivierende Betreuung durch geschultes Personal anstatt alleine den Tag „abzusitzen“. Es sind kleine Dinge, aber gerade die sind es ja oft, die das Leben eigentlich erst lebenswert machen. In Neutal wird es also schon bald Lebensfreude zum Mieten geben.