Erstellt am 14. Mai 2014, 08:46

von Michaela Grabner

Lernen von Meister Adebar. Michaela Grabner über ein ausgewiesen innovatives Tourismusprojekt.

Storchengeklapper statt Weckergelingel: In Raiding gehen die Tourismus-Uhren anders. Für ihr Projekt „experimentelle Gästehäuser mit japanischen Stararchitekten“ und insbesondere das erste bereits fertiggestellte Storkhouse  – Storchenhaus – wurde die Raiding Foundation nun mit dem Österreichischen Innovationspreis Tourismus ausgezeichnet. „Life inside Art“ („Leben in der Kunst“) ist das Leitthema und sicher ein Weg, Raiding einer neuen Schicht von Gästen näher zu bringen.

In Raiding bringt der Storch also nicht nur Babys, sondern auch Touristen. Nicht jeder Gast möchte aber vermutlich während seines Urlaubs in einem Kunstwerk leben. Was man dennoch von dieser Auszeichnung mitnehmen kann, ist, dass auch die Unterkunft ein Teil des Erlebnisses „Urlaub“ ist.

Es geht in der heutigen Erlebnisgesellschaft in vielen Fällen nicht nur darum, irgendwo ein Bett zum Schlafen zu haben, sondern auch um das Rundum-Paket von originellen Wohlfühlangeboten bis zur kreativen Kinderanimation. Das ist eine Möglichkeit, den Gast davon zu überzeugen, warum gerade das eigene Hotel oder die eigene Pension die perfekte Übernachtungs-Location ist.