Erstellt am 19. Juni 2013, 00:00

Liga-Neulinge mit viel Potenzial. Christian Pöltl über eine Einschätzung der Aufsteigerteams in der 2. Liga Mitte. Ist der Aufstieg in die nächsthöhere Leistungsstufe sinnvoll? Mancher Vereinsfunktionär steht dem sportlich doch so erstrebenswerten Titel oftmals kritisch gegenüber.

Ist der Aufstieg in die nächsthöhere Leistungsstufe sinnvoll? Mancher Vereinsfunktionär steht dem sportlich doch so erstrebenswerten Titel oftmals kritisch gegenüber. Für die Neulinge der 2. Liga Mitte aus Hirm und Loipersbach dürfte sich der Aufstieg ähnlich stark rentieren wie dies ebenfalls auf den ASK Stoob als Aufsteiger in die 1. Klasse Mitte zutrifft – stehen doch zahlreiche Lokalderbys an, die nicht nur sportliche Brisanz bieten, sondern auch mittels Zusehereinnahmen weiteres Geld in die Vereinskassen spülen dürften. Außerdem besteht das sportliche Potenzial in den höheren Ligen eine gute Rolle zu spielen, auch wenn das logische Ziel der Nichtabstieg sein dürfte. Speziell Loipersbach und Hirm können dabei auf viele junge dynamische Spieler setzen, die das höhere Tempo der 2. Liga zwar erst annehmen, aber durchaus auch aufnehmen werden können. Im Gegensatz zu manch anderen Teams der Klassen sind diese Vereine in ihrer Kompaktheit und Ausgeglichenheit durchwegs 2.-Liga-tauglich, da auch die Kaderdichte der beiden Teams in der 1. Klasse über jene der anderen Mannschaften zu stellen war. Eine Etage tiefer müssen die Teams aus Stoob und Nikitsch, mit routinierten Legionären gespickt, beweisen, ob die Tempoumstellung ebenso reibungslos vonstatten gehen wird.