Erstellt am 19. Oktober 2011, 07:46

Lisztomania war erst Anfang. MICHAELA GRABNER über die Bedeutung einer nachhaltigen Lisztpflege.

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Das Lisztjahr nähert sich mit dem 200. Geburtstag des Komponisten am kommenden Samstag, dem 22. Oktober, seinem Höhepunkt. In der Lisztpflege selbst steht das Burgenland eigentlich noch ziemlich am Anfang.
Auf diesen kann man allerdings sehr stolz sein. Das Liszt-Jubiläumsjahr wurde zum Anlass genommen, vieles an Infrastruktur zu schaffen und Angebote zu entwickeln. So sind alleine im Liszt-Geburtsort Raiding das Lisztzentrum mit seinem Konzertsaal, ein Liszt-Pfad und eine Liszt-Bibliothek entstanden. Das im Liszt-Geburtshaus untergebrachte Museum wurde entsprechend attraktiviert. Das Liszt-Festival zu einem Ganzjahres-Festival mit vier Konzertblöcken ausgeweitet, was zu einer Steigerung der Besucherzahlen um mehr als 50 Prozent geführt hat.

Nun gilt es den „Drive“ aus dem Jubiläumsjahr mitzunehmen und die Lisztpflege weiterzuführen, damit auch die Wirtschaft und der Tourismus nachhaltig und über das Jubiläumsjahr hinaus von der Marke Liszt profitieren können.
Die Lisztomania 2011 stellt einen fulminanten Auftakt zum gemeinsam Werk dar, jetzt gehört die Lisztpflege von Land, Gemeinde und Veranstaltern weiter „komponiert“.