Erstellt am 09. Januar 2013, 00:00

Lokführer sucht Gleisarbeiter. Otto Gansrigler über die erste gestellte Weiche beim SC Ritzing. Nach dem Abgang von Julius Simon übernahm bekanntlich Abwehrchef Marek Kausich interimistisch das Traineramt in Ritzing.

Nach dem Abgang von Julius Simon übernahm bekanntlich Abwehrchef Marek Kausich interimistisch das Traineramt in Ritzing. Mit Fuad Djulic wurde nun ein Topmann ins Sonnenseestadion gelotst. Zum einen kann sich Kausich nun voll und ganz auf das Spielen konzentrieren, und zum anderen ging mit der Verpflichtung von Djulic ein Ruck durch die Mannschaft.

Der neue Mann am Feldherrenhügel ist kein Unbekannter. Er hat zuletzt zwar keinen Topklub betreut, hat sein Handwerk aber unter Jogi Löw und Co. perfektionieren können. Ritzing-Boss Harald Reißner hat mit diesem Schachzug bewiesen, dass er seiner Mannschaft den Klassenerhalt noch immer zutraut und voll und ganz hinter ihr steht. Wäre dem nämlich nicht so, dann hätte er einen Topmann wie Fuad Djulic nicht holen müssen.

Der neue Mann kann nun arbeiten. Gemeinsam mit Harald Reißner sowie Norbert Hofer wird an einer schlagkräftigen Truppe gearbeitet. Dass sich in Ritzing noch einiges tun wird, pfeifen die Spatzen schon von den Dächern. Es wird gemunkelt, dass es sich keinesfalls unter zehn Zugängen abspielen wird. Das ist man vom SC Ritzing zwar schon gewohnt, aber diesmal muss einfach gehandelt werden. Denn ohne Topleute ist die ganze Mühe für die Katz‘.

o.gansrigler@bvz.at