Erstellt am 03. April 2013, 00:00

Mit der Bahn Nerven sparen. Michaela Grabner über das geforderte Konzept für den Bahnhof Deutschkreutz. Am Bahnhof Deutschkreutz scheint bald ein altes Problem neu aufgewärmt zu werden. Denn nach Einstellung der Bahnstrecke Deutschkreutz-Oberloisdorf durch die ÖBB und dem geplanten

Am Bahnhof Deutschkreutz scheint bald ein altes Problem neu aufgewärmt zu werden. Denn nach Einstellung der Bahnstrecke Deutschkreutz-Oberloisdorf durch die ÖBB und dem geplanten Verkauf an einen privaten Interessenten, ist am Bahnhof Deutschkreutz für die ÖBB Endstation. Somit müssen die Waggons der ÖBB wieder in Deutschkreutz abgestellt werden. Und das hat in der Vergangenheit schon für viel Aufregung bei den Anrainern der Bahn gesorgt, die sich jahrelang durch das Beheizen der abgestellten Waggons im Winter bzw. das Kühlen im Sommer in ihrer Nachtruhe gestört gefühlt haben.

Mit einer Neuorganisation der Aufstelllogistik hatten sich die ÖBB damals bemüht, die Geräusche zu minimieren. Eine echte Erleichterung für die Anrainer gab es erst durch die Verlängerung des Personenverkehrs nach Neckenmarkt/Horitschon. Bürgermeister Manfred Kölly fordert daher nun ein Gesamtkonzept für den Bahnhof Deutschkreutz. Man wird sich noch einige genialen Züge überlegen müssen, damit sich nicht nur Bahnkunden Nerven sparen, sondern auch die der Bahnanrainer nicht strapaziert werden.