Erstellt am 06. Februar 2013, 00:00

Mit Sicherheit entbehrlich. Michael Heger über den Zwist des Fußballverbands mit dem SC Ritzing. Naturgemäß scheiden sich die Meinungen über die Skandal-Story des vergangenen Wochenendes im burgenländischen Fußball, wonach Ritzings neue Spieler vom Verband noch nicht die Freigabe

Naturgemäß scheiden sich die Meinungen über die Skandal-Story des vergangenen Wochenendes im burgenländischen Fußball, wonach Ritzings neue Spieler vom Verband noch nicht die Freigabe erhalten haben, weil eine Zahlung der Mittelburgenländer ausständig war. Nicht nur bei den zahlreichen Interessierten, sondern natürlich auch bei den beiden Streitparteien, ist der Zugang zum Thema unterschiedlich.

Nach Recherchen bei Ritzing-Obmann Harald Reißner und BFV-Geschäftstellenleiter Simon Knöbl ist ein Urteil naheliegend: Die Wahrheit wird wohl irgendwo in der Mitte liegen. So unterschiedlich waren die Aussagen der beiden Hauptdarsteller in dieser Geschichte. Selbst darüber, wer für die Entstehung der medialen Nachricht verantwortlich war, gab es unterschiedliche Aussagen (in beiden Fällen nicht auf Nachfrage).

So oder so war es entbehrlich, dass die Geschichte nach außen drang. Natürlich hat der BFV mit der Einstellung von Serviceleistungen an den SC Ritzing wohl im Rahmen seiner Geschäftsbedingungen gehandelt und natürlich hätte der SC Ritzing fristgerecht bezahlen müssen. Der große Skandal war und ist die Causa aber nicht – zumal der SC Ritzing demnächst wohl zahlen und der Spuk dann auch ziemlich rasch wieder vorbei sein wird.