Erstellt am 07. November 2012, 00:00

Münze ohne „Kehrseite“. Michaela Grabner über eine Währung, von der sehr viele profitieren. Während sich Europa vor einigen Jahren zum gemeinsamen Euro durchgerungen hat, geht auf kommunaler Ebene der Trend zur eigenen Währung.

Während sich Europa vor einigen Jahren zum gemeinsamen Euro durchgerungen hat, geht auf kommunaler Ebene der Trend zur eigenen Währung. Immer mehr Gemeinden bieten Gutscheine oder Geschenksmünzen an. Mittlerweile schon seit fünf Jahren gibt es die Krebsler-Münze in Oberpullendorf. Und offensichtlich macht sie sich bezahlt. Das gilt nicht nur für den, der aufgrund der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten des Krebsler mit dem Wissen schenkt, für jeden das passende Geschenk zu haben. Und auch nicht nur für den, der sich dank derselben Vielfalt selbst genau das Geschenk aussuchen kann, das er schon immer haben wollte. Sondern das gilt vor allem auch für die Region selbst, wo das Geld dank der Krebsler-Münze bleibt. Die Krebsler-Münze ist also auch eine direkte Form der Wirtschaftsförderung und trägt zum Erhalt der Arbeitsplätze in der Region bei. Der Krebsler – das gilt auch für seine Verwandten wie den Oberloisdorf-Gutschein, den Raidinger Liszttaler oder den Deutschkreutzer Kreitzer – stellt also eine Münze ohne Kehrseite dar und schafft im Gegenteil noch eine Win-Win-Situation.

ta.zvb@renbarg.m